Ein leeres Klassenzimmer © picture alliance / Eibner-Pressefoto

Landesschülerrat: Bilanz nach einem Jahr Corona-Lernen

Stand: 16.03.2021 08:34 Uhr

Ein Jahr nach den ersten Schulschließungen in Mecklenburg-Vorpommern sprechen Schülervertreter von einem Bruch in ihrer Schulzeit. Bis zum zweiten Lockdown seien Konzepte zu wenig angepasst worden.

Mecklenburg-Vorpommerns Landesschülerrat zieht nach einem Jahr Lernen unter Corona-Bedingungen eine gemischte Bilanz. Heute vor einem Jahr hatte die Landesregierung Kitas und Schulen erstmals geschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

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Lockdown als Bruch in der Schulzeit

Die Schülervertreter sprechen von einem traurigen Jubiläum. Die Schulschließung habe ihre Schulzeit völlig umgebrochen. Im ersten Lockdown habe sich gezeigt, wie verschieden Schulen ausgestattet waren: Manche hatten bereits eine Lernplattform, manche konnten Aufgaben nur per E-Mail schicken, so die Vize-Vorsitzende des Landesschülerrates Carlotta Petersen.

Konzepte nicht ausreichend angepasst

Kinder und Jugendliche hätten lernen müssen, ihre Arbeit selbst zu strukturieren und allein digital zu arbeiten. Weil jüngere Schüler dazu auf Hilfe der Eltern angewiesen waren, habe es in vielen Familien Probleme gegeben. Bis zum zweiten Lockdown seien Unterrichtskonzepte zu wenig an das digitale Lernen angepasst worden. Die Schülervertreter hoffen nun, dass begleitet durch Tests mehr Präsenzunterricht möglich wird. Schüler wollten einfach wieder zur Schule gehen und soziale Kontakte genießen, so der Landesschülerrat.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 16.03.2021 | 07:30 Uhr

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