Ein Frau arbeitet vor einem Laptop im Homeoffice. © dpa Foto: Jens Kalaene

Landesregierung MV: Viele Beamte im Homeoffice

Stand: 29.01.2021 12:01 Uhr

Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung hat 86 Prozent der Mitarbeiter der Ministerien inzwischen zumindest zeitweise ins Homeoffice geschickt.

Diesen Heimarbeit-Anteil gab Regierungssprecher Andreas Timm gegenüber NDR 1 Radio MV an. Dabei gehen die Ministerien unterschiedlich vor. Das Wirtschaftsministerium und das Energieministerium haben die Beschäftigten soweit es geht nach Hause geschickt. Die Staatskanzlei, das Justizministerium, das Bildungsministerium und das Landwirtschaftsministerium haben A- und B-Teams gebildet. Die Teams wechseln sich Timms Angaben zufolge täglich oder wöchentlich ab. Bei der Landtagsverwaltung wird Homeoffice ebenfalls groß geschrieben. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit von zuhause aus – es sei denn, der Landtag tagt.

Kein Homeoffice für Hausmeister

In den Landkreisen haben die Verwaltungen auch vielerorts auf Heimarbeit umgestellt. In Vorpommern-Greifswald und im Kreis Mecklenburgische Seenplatte arbeiten nach Angaben der Verwaltungen 80 Prozent zumindest zeitweise im Homeoffice, in Nordwestmecklenburg sind es immerhin noch 55 Prozent. In dem Kreis gab es vor einem Jahr 170 Computer, mit denen die Mitarbeitenden von zuhause aus sich in die Netzwerke der Verwaltung einloggen konnten. Inzwischen sind es 300 Laptops. Für einige Bereiche kommt das allerdings nicht in Frage, für die Mitarbeiter der Rettungsstellen beispielsweise, die Straßenmeistereien oder die Schulhausmeister. Zudem gibt es auch technische Grenzen. In Schwerin etwa können die Mitarbeiter im Bürgerservicezentrum nicht von zuhause arbeiten, weil sie dort keinen Zugriff auf die Daten haben. Und Dokumentendrucker oder Fingerabdruckscanner können nicht bei ihnen daheim installiert werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 29.01.2021 | 06:00 Uhr

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