Die Wismarer Tafel © Christoph Woest Foto: Christoph Woest

Kein Abstand, keine Masken - Wismarer Tafel vorerst zu

Stand: 06.11.2020 15:03 Uhr

Weil die Kunden der Tafel in Wismar weder Abstand halten noch Masken tragen, ist den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Risiko zu groß - die Ausgabe bleibt vorerst geschlossen.

Das Problem sind die Tafel-Kunden, so Renate Müller von der Wismarer Tafel. Die würden sich einfach nicht an die Hygiene-Regeln halten. Bevor sie in den Ausgaberaum kommen, stehen sie demnach dicht gedrängt hinter dem Haus. Auch auf Hinweise und Bitten der Ehrenamtlichen würden sie sich weder eine Maske aufsetzen noch Abstand halten, sagt Müller.

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Ehrenamtliche: Angst um die eigene Gesundheit

Für die hauptsächlich älteren Mitarbeiter sei das ein zu großes Risiko. Sie haben Angst um ihre Gesundheit, so Müller. Schon die Belastung im Frühjahr sei für sie so groß gewesen, dass sie es kaum geschafft haben. Jetzt würden sie dringend eine Pause brauchen.

Schließung bleibt Ausnahmefall

Mit der Schließung bleibt die Tafel Wismar aber die Ausnahme, sagte der Vorsitzende der Tafeln in Mecklenburg Vorpommern, Frank Münzberger. Sie sei die einzige Ausgabestelle im Land, die vorübergehend zu hat. Die Schließung gilt nach Angaben der Tafel Wismar erstmal bis Ende November.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 06.11.2020 | 14:00 Uhr

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