Stand: 18.02.2020 08:00 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Kaum Arzneimittelrückstände in Fleisch aus MV

Eine Person schneidet Fleisch.
Nur vier von fast 3.000 Proben enthielten Tierarzneimittel oberhalb der gesetzlichen Grenze. (Symbolbild)

Bei Fleischkontrollen sind in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr kaum Rückstände von Arzneimitteln in verbotener Menge nachgewiesen worden. Das ist die Bilanz von Untersuchungen des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei. Insgesamt 2.940 Proben wurden untersucht. Das Fleisch stammt aus regionalen Erzeugerbetrieben oder Schlachthöfen.

Fleisch aus MV kann bedenkenlos gegessen werden

In nur vier Proben wurden Tierarzneimittel oberhalb der gesetzlich zugelassenen Höchstmenge festgestellt. Dazu zählen auch Antibiotika. Vor allem Rind- und Schweinefleisch wurde im Labor untersucht aber auch Fleisch von Geflügel, Schafen und einem Pferd. Fleisch aus Mecklenburg-Vorpommern könne fast ausschließlich bedenkenlos gegessen werden. Dies zeige das Ergebnis, sagte der Leiter Landesamtes, Frerk Feldhusen. Die vier Negativfälle würden strafrechtlich verfolgt.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Die Untersuchungen auf pharmakologisch wirksame Stoffe gehören zu einem jährlichen EU-weiten Überwachungsprogramm. Ziel ist es, mögliche illegale Anwendungen verbotener Stoffe aufzudecken und den Einsatz von zugelassenen Tierarzneimitteln zu kontrollieren.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 18.02.2020 | 08:00 Uhr

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