Stand: 18.12.2018 05:26 Uhr

Jobcenter-Fusion wegen geringer Arbeitslosigkeit

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Trotz der Zusammenlegung sollen alle Beratungsstandorte weiter bestehen. (Symbolbild)

Die beiden Jobcenter in Güstrow und Bad Doberan werden zum 1. Januar zusammengelegt. Grund ist die in den vergangenen Jahren stark gesunkene Zahl von Arbeitslosen.

Tausende Arbeitslose weniger

Im Jahr 2005 waren in der Region noch fast 20.000 Menschen arbeitslos gemeldet. In diesem Jahr sind es nicht einmal mehr 4.000. Die zurückgehende Arbeitslosigkeit macht nun strukturelle Veränderungen notwendig, sagte ein Sprecher des Landkreises Rostock: Aus den beiden Einrichtungen in Güstrow und Bad Doberan entsteht ein zentrales Jobcenter.

Beratungsstandorte bleiben erhalten

Für die Kunden des Jobcenters soll sich nichts ändern. Die bisherigen Standorte für Beratungen in Bad Doberan, Güstrow, Teterow, Rostock und Bützow bleiben erhalten. Auch die Zahl der Berater bleibt gleich. Verkleinert werde ausschließlich der Verwaltungsapparat. Entlassungen werde es keine geben. Allerdings werden Mitarbeiter versetzt oder in den vorzeitigen Ruhestand geschickt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 18.12.2018 | 06:30 Uhr

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