Stand: 22.04.2021 14:09 Uhr

Immer mehr Menschen ziehen nach Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern bleibt ein beliebtes Einwanderungsland: Im vergangenen Jahr verlegten fast 12.500 Menschen mehr ihren Erstwohnsitz hierher als wegzogen. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes hervor.

Die Statistiker sprechen vom höchsten Wanderungsgewinn in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Abgesehen vom großen Flüchtlingszustrom 2015, als fast 20.000 Menschen mehr hierher zogen als weggingen. Bis 2012 hatte das Land unter Abwanderung gelitten. Die meisten Zuwanderer - etwa 10.300 - sind Deutsche, viele kommen aus Berlin. Beliebt bei Zuzüglern sind vor allem die Küstenregionen, die Landkreise Vorpommern-Rügen, Rostock und Vorpommern-Greifswald. Die Hansestadt Rostock verzeichnete nur ein leichtes Plus.

Hohes Durchschnittsalter bremst Wachstum

Allerdings - für ein nachhaltiges Bevölkerungswachstum reichen die Netto-Zuzüge nicht aus. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist hoch, es sterben mehr Menschen als geboren werden. Derzeit leben rund 1,6 Millionen Menschen im Land. Nach Prognosen der Landesregierung geht ihre Zahl bis zum zum Jahr 2040 auf gut 1,5 Millionen Einwohner zurück.

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Kleine Plastikfiguren stehen auf einer Landkarte von Deutschland verteilt auf die Bundesländer - gerade ein Drittel der Figuren stehen auf der ostdeutschen Kartenseite (Illustrationsfoto vom 07.11.2005). © dpa Foto: Jens Büttner

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 22.04.2021 | 14:00 Uhr

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