Stand: 14.09.2018 06:16 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Hohen Wieschendorf: Es kann weitergebaut werden

Absperrband an der Marina Hohen Wieschendorf © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner dpa-Bildfunk
Die Ferienanlage Hohen Wieschendorf gilt als eine der größten Investitionsruinen des Landes. (Archivbild)

In Hohen Wieschendorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) kann die seit 13 Jahren brach liegende Ferienanlage fertiggestellt werden. Nach dem positiven Votum der Gemeindevertreter hat jetzt auch der Landkreis dem Bauvorhaben zugestimmt. Dies bestätigte Bürgermeister Jan van Leeuwen (CDU) NDR 1 Radio MV. Zunächst hatte die "Ostsee-Zeitung" darüber berichtet.

Baubeginn schon Anfang 2019?

Nach Angaben des österreichischen Investors könnten die Bauarbeiten bereits im ersten Quartal des nächsten Jahres beginnen. Die Bauanträge seien bereits gestellt. Von den einst 19 in der Feriensiedlung gebauten Häusern stehen noch 16. Diese sollen laut Bauplan umfangreich saniert werden. Dadurch entstehen 70 Ferienwohnungen. Den Plan für eine Tiefgarage habe die Gemeinde dagegen verworfen. Die bereits ausgehobene Baugrube wird wieder verfüllt.

Parkplatz in Strandnähe bleibt erhalten

Auf dieser Fläche sollen rund 200 Parkplätze gebaut werden. Der Parkplatz in Strandnähe mit 190 Plätzen bleibt demnach erhalten. Bereits vor 16 Jahren hatte ein Hotelier aus Lübeck mit dem Projekt begonnen. Nachdem er pleite ging, ruhten die Arbeiten seit mehr als zehn Jahren.

Weitere Informationen
Ferienhaussiedlung an der Marina Hohen Wieschendorf © NDR.de Foto: Henning Strüber

Neuer Bebauungsplan für Hohen Wieschendorf

Für die Feriensiedlung in Hohen Wieschendorf ist ein neuer Bebauungsplan beschlossen worden. Nun soll die Investitionsruine so schnell wie möglich fertig gebaut werden. (13.12.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 14.09.2018 | 07:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Rostock: Im Busdepot der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) stehen Busse, vor dem Depot steht ein Zelt der Gewerkschaft Ver.di. © dpa-Zentralbild/dpa Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Am Dienstag Warnstreik im Nahverkehr auch in MV

Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit oder zur Schule fährt, muss am Dienstag mit Problemen rechnen. Ver.di hat zum Warnstreik im Nahverkehr aufgerufen. In MV ist vor allem Rostock betroffen. mehr

Luftbild von der Landschaft um den Keezer See © NDR Foto: Thomas Hausrath und Marcel Guth aus Rostock

Atommüll-Endlager: Auch Gebiete in MV geologisch geeignet

Auf der Suche nach einem Atommüll-Endlager in Deutschland ist ein erster Zwischenbericht vorgestellt worden. Auch Regionen in Mecklenburg-Vorpommern sind demnach geologisch geeignet. mehr

Eine Person arbeitet im Labor an einem Test © Colourbox

MV: 17 neue Corona-Infektionen, 1.169 insgesamt

Bis Montagnachmittag haben sich in Mecklenburg-Vorpommern 17 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit wurden im Land seit Anfang März 1.169 Infektionen registriert. mehr

Ein Kind vor einem abgesperrten Spielplatz. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Kita in Bernitt schließt wegen Personalmangels

In Bernitt bei Bützow sollte die Kita Storchennest für vier Wochen geschlossen werden. Mit Corona hat das aber nichts zu tun. Es fehlt schlichtweg an Personal. mehr