Stand: 09.07.2020 10:56 Uhr

Hiddensee: Segler aus Dänemark strandet schwer verletzt

Strand von Kloster auf Hiddensee © fotolia.com Foto: Ole Jensen
Der Mann wurde an einem unwegsamen Strandabschnitt bei Kloster entdeckt und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. (Archivbild)

An Hiddensees Küste ist am Mittwochabend ein schwer verletzter Segler aus Dänemark von Passanten entdeckt worden. Den alarmierten Seenotrettern gelang es nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), den an einem unwegsamen Strandabschnitt bei Kloster gestrandeten 53-Jährigen zu stabilisieren. Er wurde schließlich nach Mitternacht mit dem Hubschrauber in eine Klinik gebracht.

In Dragør gestartet

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Mann aus Deutschland, der in Dänemark lebt. Laut DGzRS war er am Montag von Dragør bei Kopenhagen zu einer Tagestour zu einem anderen Ort in Dänemark aufgebrochen. Wegen technischer und gesundheitlicher Probleme war der Mann wohl vom Kurs abgekommen und bei starkem Westwind und Regen mehr als 100 Kilometer nach Südosten getrieben.

Seit Dienstag vermisst

Der Segler galt seit Dienstag als vermisst. Beim Stranden - vermutlich im Laufe des Mittwoch - habe er sich mutmaßlich am Kopf verletzt. Der Mann sei aber bei Bewusstsein geblieben und habe sich dann an den Strand begeben. Dort hätten alle Kommunikationsmittel aber versagt. Sein zehn Meter langes Boot muss noch geborgen werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 09.07.2020 | 12:30 Uhr

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