Stand: 21.10.2019 06:45 Uhr

Herrnburg: Drei Verletzte durch Softair-Schüsse

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Manche Softair-Waffen sehen wie echte Waffen aus. (Archivbild)

In Herrnburg (Kreis Nordwestmecklenburg) ist am Samstagabend mit einer Softair-Waffe auf einen 12-Jährigen und zwei 15-jährige Jugendliche geschossen worden. Laut Polizei wurde der Zwölfjährige dreimal getroffen - ein Kunststoffprojektil sei in der Kopfhaut steckengeblieben. Rettungssanitäter versorgten das Kind vor Ort, es kam dann ins Krankenhaus. Zwei 15-jährige Jungen wurden an den Beinen getroffen. Sie zogen sich Hämatome zu. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen einen 15- und einen 16-Jährigen.

Softair-Waffen: potenziell gefährliche Spielzeuge

Softair-Waffen sind eigentlich Spielzeuge. Es handelt sich um Druckluftwaffen, die Plastikkugeln verschießen. Sie werden auf unterschiedliche Weise betrieben - meist elektrisch oder mit Gaskartuschen. Die Geschosse werden je nach Bauart mit unterschiedlich hohem Druck verschossen. Danach richtet sich auch die Altersfreigabe: manche Waffen sind ab 14 Jahren erlaubt, andere erst ab 18. Manche Softair-Waffen sehen wie echte Waffen aus. Sie sind auch deshalb in der Öffentlichkeit verboten und ürfen nur in geschlossenen Behältern mitgeführt werden. Das Schießen ist ausschließlich auf eigens dafür vorgesehenen Grundstücken erlaubt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 21.10.2019 | 07:00 Uhr

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