Ein Wohnhaus brennt lichterloh des Nachts in Herrnburg. © Feuerwehr Herrnburg

Herrnburg: Brände verursachen hohen Sachschaden

Stand: 21.12.2020 18:25 Uhr

In Herrnburg (Landkreis Nordwestmecklenburg) an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein waren die Feuerwehren Selmsdorf, Herrnburg, Lüdersdorf, Palingen, Schattin und Neuleben Boitin/Resdorf mit mehr als 60 Einsatzkräften im Einsatz.

In der Nacht sind dort kurz hintereinander zwei Brände in einem Wohnhaus und einige hundert Meter entfernt in einem Carport ausgebrochen. In dem Gebäude hielten sich keine Personen auf. Nach Rücksprache mit dem Eigentümer befanden sich im Haus aber diverse antike Möbel. Der Schaden wird auf mehr als eine halbe Million Euro geschätzt. Der Dachstuhl brannte runter und ist einsturzgefährdet.

Wurden Brände vorsätzlich gelegt?

Am brennenden Carport mit einem darunter geparktem Pkw erlitt ein Mann leichte Verletzungen, als er versuchte, das Feuer selbst zu löschen. Am angrenzenden Wohnhaus wurde eine Fensterscheibe beschädigt. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es werde geprüft, ob die Brände vorsätzlich gelegt wurden. Am Dienstag soll ein Sachverständiger die Brandorte untersuchen. Die Nähe beider Brände sei schon sehr ungewöhnlich, hieß es von Polizei und Feuerwehr. Die Brandursache ist noch unklar.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 21.12.2020 | 06:30 Uhr

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