Stand: 02.01.2021 12:29 Uhr

Heiligendamm: 250-Kilogramm-Mine geht Fischkutter ins Netz

Ankertaumine an Bord eines Fischkutters © Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern Foto: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
Im Innern der Mine befanden sich noch rund 150 Kilogramm Sprengstoff.

Vor Heiligendamm ist Fischern am Neujahrstag eine 250 Kilogramm schwere Seemine ins Netz gegangen. Der Kutterführer schickte von Bord aus Fotos und Videos der sogenannten Ankertaumine an den Munitionsbergungsdienst. Der stellte fest, dass die Bombe keinen Zünder mehr hatte, so dass der Kutter im Hafen von Kühlungsborn anlegen durfte. Dort wurde die Mine sofort nach dem Einlaufen geborgen. Sie enthielt nach Angaben der Spezialisten noch 150 Kilogramm Sprengstoff.

Weitere Informationen
Eine Bombe schlummert auf dem Meeresboden. © PIZ Marine Foto: PIZ Marine

Zwei Grundminen in Ostsee vor Rostock entdeckt

Über eine mögliche Sprengung soll in den kommenden Tagen entschieden werden. Eine Sperrzone wurde eingerichtet. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 02.01.2021 | 10:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Rostocker Jubel nach dem 1:0. © imago images / Eibner Foto: Thomas Thienel

2:1 - Hansa Rostock startet effektiv in die Rückrunde

Dritter Sieg in Folge für den Drittligisten: Beim 2:1 in Duisburg traf Manuel Farrona Pulido doppelt. mehr

7-Tage-Inzidenzkarte vom 23. Januar

Corona in MV: 243 Neuinfektionen, acht weitere Todesfälle

Die meisten Neuinfektionen wurden im Landkreis Ludwigslust-Parchim registriert. mehr

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. © picture alliance/dpa Foto: Friso Gentsch

Zwei "Geisterfahrer" halten die Polizei in Atem

Streifenwagen verfolgten einen Fahrer auf der A19 über 55 Kilometer. Auf der A24 versteckte sich eine Frau nach einer Geisterfahrt hinter der Leitplanke. mehr

Das Pflegeheim Lübz von außen © ndr.de Foto: Christoph Kümmritz

Corona in Seniorenheim in Lübz: Bereits fast 150 Infektionen

Seit dem Corona-Ausbruch in dem Altenpflegeheim vor vier Wochen sind dort 22 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. mehr