Eine Hand greift nach einer Schale mit Einwegspritzen. © NDR Foto: picture alliance/dpa | Gregor Fischer

Hausärzte kritisieren unregelmäßige Impfstofflieferungen

Stand: 28.06.2021 15:35 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Haus- und Fachärzte bislang mehr als 600.000 Menschen gegen Covid-19 geimpft. Der Hausärzteverband kritisiert, dass es für die Praxen schwierig sei, Impfungen zu planen.

Allein vergangene Woche wurden rund 52 000 Impfdosen verabreicht, teilte die Kassenärztliche Vereinigung in Schwerin mit. Die Impfgeschwindigkeit in den Arztpraxen könne noch höher sein, hieß es. Dies werde aber durch den anhaltenden Mangel an Impfstoff verhindert und durch die Entscheidung von Bund und Land, diesen auf Impfzentren und Arztpraxen zu verteilen. So fehlten wöchentlich mehr als 12.000 Dosen von Biontech/Pfizer.

Hausärztevarband: Niedergelassene Ärzte arbeiten kostengünstiger als Impfzentren

Der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Stefan Zutz, kritisierte, für die Praxen sei es schwierig, Impfungen zu planen. Dafür werde zu kurzfristig und nicht immer verlässlich geliefert. Zutz verwies darauf, dass niedergelassene Ärzte deutlich kostengünstiger arbeiteten als Impfzentren. Laut Robert-Koch-Institut sind bis Sonntag in ganz Mecklenburg-Vorpommern insgesamt mehr als 1,4 Millionen Impfdosen verabreicht worden. Knapp 600.000 Menschen gelten als vollständig geimpft, dies entspricht einer Quote von gut 37 Prozent.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 28.06.2021 | 17:00 Uhr

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