Stand: 03.01.2018 17:19 Uhr

Haftbefehl nach Totschlag in Kleingartenanlage

Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes in einer Neubrandenburger Kleingartenanlage ist ein 51-Jähriger in Untersuchungshaft genommen worden. Es sei Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden, so die Staatsanwaltschaft. Der Beschuldigte habe am Mittwoch beim Richter eingeräumt, den 36-Jährigen nach einem Streit um private Dinge getötet zu haben.

Streit unter alten Bekannten

Die Obduktion des Toten habe ergeben, dass der 36-Jährige erwürgt worden sei, erklärte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler. Beide Männer sind sogenannte Spätaussiedler aus Russland, inzwischen Neubrandenburger und kennen sich schon länger, wie Zeisler sagte. Bei dem Streit soll es unter anderem um die getrennt lebende Ehefrau des Verhafteten gegangen sein.

Beschuldigter rief selbst den Notarzt

Der Ältere hatte nach dem Vorfall selbst den Notarzt gerufen. Dieser konnte nur noch den Tod des 36-Jährigen feststellen. Vor den Beamten hatte sich der Verdächtige dann in Widersprüche verwickelt, so dass er noch am Tatort festgenommen worden war.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 03.01.2018 | 17:30 Uhr

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