In der Ostsee knapp 20 Kilometer nördlich von Rostock wird die erste von zwei britischen Grundminen aus dem zweiten Weltkrieg gesprengt © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck

Grundmine nahe der Kadetrinne gesprengt

Stand: 25.11.2020 17:13 Uhr

Vor kurzem wurden zwei britische Grundminen nahe der viel befahrenen Kadetrinne in der Ostsee entdeckt. Die erste wurde nun gesprengt.

Nördlich von Rostock ist eine britische Mine am Grund der Ostsee gesprengt worden. Es war die erste von zwei Grundminen, die nördlich von Rostock-Warnemünde in der Ostsee entdeckt wurden. 425 Kilogramm TNT verursachten eine bis zu 30 Meter hohe Fontäne. Rund um den Einsatzort war eine Sperrzone für die Schifffahrt eingerichtet worden. Die zweite Mine soll Freitag gesprengt werden.

Blasenschleier soll Schall abfangen

Es handelte sich um britische Grundminen mit 325 und 425 Kilo Sprengstoff. Sie liegen südlich der viel befahrenen Schifffahrtsstraße Kadetrinne zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark und knapp 20 Kilometer nördlich von Rostock-Warnemünde. Die Minen waren bei Routinearbeiten in knapp 20 Metern Tiefe gefunden worden. Blasenschleier soll Tiere vor Schall schützen Für eine Bergung sei ihr Zustand zu schlecht, sagte der Chef des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Stralsund, Stefan Grammann. Es bleibe nur die Sprengung. Zum Schutz von Umwelt und Tieren wurde ein Blasenschleier eingerichtet. Die Luftblasen sollten den Schall abfangen. Fische und Meeressäuger reagieren höchst empfindlich auf Schallwellen im Wasser.

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Eine Bombe schlummert auf dem Meeresboden. © PIZ Marine Foto: PIZ Marine

Zwei Grundminen in Ostsee vor Rostock entdeckt

Über eine mögliche Sprengung soll in den kommenden Tagen entschieden werden. Eine Sperrzone wurde eingerichtet. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.11.2020 | 08:00 Uhr

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