Ein Feuer im Keller eines Rostocker Hochhauses hat zu einem nächtlichen Großeinsatz der Feuerwehr geführt. © Stefan Tretropp Foto: Stefan Tretropp

Großeinsatz der Feuerwehr: Kellerbrand in Rostocker Hochhaus

In Rostock hat es in der Nacht einen Großeinsatz der Feuerwehr gegeben. Das Feuer war im Keller eines Hochhauses im Stadtteil Schmarl ausgebrochen.

Mehr als 50 Einsatzkräfte waren ausgerückt. Gleich 15 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, ein älterer Mann und ein Säugling wurden zunächst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr sind letztlich aber alle Bewohner unverletzt. Sie mussten die Nacht allerdings bei Bekannten verbringen, insgesamt fünf Wohnungen waren stark verraucht und wurden daher vorsorglich gesperrt. Im Laufe des heutigen Tages können die Menschen vermutlich wieder nach Hause zurück.

Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung

Wie ein Polizeisprecher sagte, hatte ein Unbekannter Abfall angezündet, daher ermitteln Beamte nun wegen schwerer Brandstiftung. Mehrere Kellerboxen, die in der Regel durch Holzbretter gesichert sind, hatten Feuer gefangen und für eine extreme Rauchbildung gesorgt. Die beiden untersten Etagen des Hochhauses wurden geräumt. Die Bewohner der oberen Stockwerke durften in ihren Wohnungen bleiben. Insgesamt 16 Fahrzeuge von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr waren mehrere Stunden im Einsatz.

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