Ein privater Sicherheitsdienst steht vor der Unimedizin Greifswald © dpa Foto: Stefan Sauer

Greifswalder Unimedizin: Haushalt gilt als ausgeglichen

Stand: 21.06.2021 14:16 Uhr

Die Greifswalder Universitätsmedizin hat im vergangenen Jahr trotz der Corona-bedingten Zusatzausgaben und der erheblich gestiegenen Materialkosten nur ein Minus von 400.000 Euro eingefahren.

Bei einer Gesamtleistung von 371 Millionen Euro gilt dieser Haushalt als ausgeglichen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet - ein Riesenerfolg für Mitglied Toralf Giebe. Denn noch im Jahr 2015 habe die Unimedizin ein Minus von 14 Millionen Euro eingefahren, dass schrittweise habe verringert werden können und nun auch in der Coronakrise nicht erneut anstiegen sei, obwohl die Rahmenbedingungen schlecht waren.

Freihaltepauschalen konnten zusätzliche Kosten auffangen

Die Kosten für Testzentren und den Sicherheitsdienst mussten laut Giebe zusätzlich getragen werden, Verbrauchmaterialen hätten zweitweise achtmal soviel wie vor Corona gekostet. Und obwohl die Zahl der voll-stationären Fälle gesunken sei, hätten die Kosten durch die Freihaltepauschalen aufgefangen werden können.

Planbare Eingriffe sind wieder möglich

Der ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende Proefessor Uwe Reuter zeigte sich erfreut darüber, dass das Klinikum wieder für alle Patienten da sein könne und auch wieder planbare Eingriffe vorgenommen würden, von denen zuvor viele verschoben werden mussten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 21.06.2020 | 15:00 Uhr

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