Stand: 12.01.2018 15:40 Uhr

Greifswald will Wildschwein-Invasion bekämpfen

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Wildschweine finden in bewohnten Gegenden ein großes Futterangebot. Dagegen will Greifswald nun angehen.

Die Stadt Greifswald will ihre Einwohner mit einer Informationskampagne über die zunehmende Wildschweinpopulation in bewohnten Stadtgebieten aufklären. Die Behörden sind sich einig, dass die Tiere in der Stadt nicht erschossen werden sollen. Die von einer Schusswaffenjagd ausgehenden Gefahren seien zu groß für die Bevölkerung, sagte Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) im Gespräch mit NDR 1 Radio MV.

Ungesicherte Komposthaufen als Futterabgebot

Zuvor hatte sich Fassbinder mit Experten auf einem Krisen-Gipfel beraten. Grund, warum die Wildschweine in die Stadt kommen, sei das große Futterangebot für die Tiere. Ungesicherte Komposthaufen und Obstabfälle locken sie an. Um das zu verhindern, will die Stadt die Anwohner nun über das Problem aufklären.

Wildschweinbekämpfung mit Vorbild Rostock

Um den Bestand der Tiere zu reduzieren, will sich Greifswald zudem an der Stadt Rostock orientieren. Dort konnten die Bestände durch ein mehrjähriges Projekt unter Kontrolle gebracht werden. Unter anderem durch den Einsatz von Peilsendern. Ob sich Greifswald nun auch für dieses geld- und zeitaufwendige Projekt entscheidet, solle spätestens im Sommer beraten werden, hieß es.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 12.01.2018 | 16:30 Uhr

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