Stand: 13.01.2018 12:35 Uhr

Greifswald: Neues Zentrum für Infektionsforschung

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In dem neuen Forschungsbau in Greifswald wird an der Bekämpfung von Infektionskrankheiten geforscht.

In Greifswald ist ein neuer Forschungsbau entstanden. Im Zentrum für mikrobielle Genomforschung (C_FunGene) erforschen verschiedene wissenschaftliche Fakultäten ab sofort die Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Rund 160 Wissenschaftler aus den Bereichen Medizin und Naturforschung arbeiten in der Einrichtung zusammen.

Ein Wissenschaftler führt Besucher herum und zeigt und erklärt ihnen die Geräte im Labor.

Tag der offenen Tür im Genom-Labor Greifswald

Nordmagazin -

In Kürze beginnt das Genomforschungszentrum in Greifswald mit mikrobieller Forschung - dann gilt die Hochsicherheitsstufe. Letzmalig öffnet es deshalb die Türen für Besucher.

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Verknüpfung verschiedener Fachbereiche

Sie wollen nicht nur untersuchen, wie Infektionen beim Menschen und bei Tieren funktionieren. Auch wie sich Bakterien in der Umwelt und im Meer auswirken, ist ein Schwerpunkt der Forschungsarbeit. Durch die Verknüpfung der verschiedenen Fachbereiche hat das Zentrum ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland.

Arbeit mit hochinfektiösen Bakterien

2012 wurde es vom Wissenschaftsrat genehmigt, insgesamt hat der Forschungsbau rund 26 Millionen Euro gekostet. Bund und Land haben jeweils die Hälfte der Kosten übernommen. Am Sonnabendvormittag konnten Interessierte die neuen Labore besichtigen. Ab sofort sind sie aufgrund der hochinfektiösen Bakterien, die dort erforscht werden, nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 13.01.2018 | 12:00 Uhr

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