Stand: 03.07.2020 13:33 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Greifswald: Keine Gefahr durch Gasflasche

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Die Feuerwehr musste die Gasflasche mit einer Wasserfontäne kühlen.

Entwarnung am Ryck in Greifswald: Von der Gasflasche, die Taucher geborgen hatten, geht keine Gefahr aus. Sie enthält nach Angaben der Stadtverwaltung kein explosives Gas. Die Sperrungen konnten aufgehoben werden. Aufgrund des Feuerwehreinsatzes war der Hansering, eine der Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt, seit Donnerstag gesperrt worden.

Gasflasche bei Routinetauchgang gefunden

Nach Angaben von Bausenatorin Jeannette von Busse (CDU) hatten Taucher am späten Donnerstagnachmittag bei einem Routinetauchgang an der Spundwand des Museumshafens eine mannshohe Gasflasche entdeckt. Vermutet wurde, dass diese explosives Acetylengas, wie es etwa beim Schweißen verwendet wird, enthält. Polizisten riegelten deshalb den Hansering sowie Zufahrtsstraßen und Fußwege weiträumig ab. Auch die Feuerwehr kam zum Einsatz: Mit Hilfe einer Wasserfontäne wurde der Gasdruckbehälter vorsichtshalber gekühlt - außerdem wurde er mit Kies bedeckt.

Bauarbeiten an Spundwänden

Am Hansering in Greifswald werden derzeit die Spundwände erneuert. Dafür müssen unter anderem Bohrungen gesetzt werden - dafür wird vorab der Boden untersucht. Bei diesen Untersuchungen war die verrostete Gasflasche gefunden worden. Wer sie im Ryck entsorgt hat, ist noch unklar.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 03.07.2020 | 14:00 Uhr

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