Stand: 23.07.2019 10:00 Uhr

"Greif" nach Havarie unbeschadet

Nachdem das Segelschulschiff "Greif" am Wochenende bei einer Ausfahrt auf Grund gelaufen war, hat sich ein Taucher am Montagabend den Rumpf des Schiffes angeschaut und auf Schäden und Lecks überprüft. Die Schonerbrigg blieb bei der Havarie unbeschadet, so der Bootsmann der Greif, Bob Greiner-Pol. Auch das Unternehen Germanischer Lloyd bestätigte bereits die Seetüchtigkeit für die "Greif". Morgen schon kann das Schiff wie geplant zum nächsten Törn nach Schweden aufbrechen.

Havarie bei Tagesausflug

Die Schonerbrigg war am Sonntag wegen eines Defektes am Propeller nahe der Hafeneinfahrt Wieck kontrolliert auf Schlick gelaufen. Die 46 Tagesgäste an Bord mussten von der DLRG in kleineren Booten an Land gebracht werden. Der Vorfall geschah auf dem Rückweg von einer Ausfahrt während des Greifswalder Fischerfestes. Die "Greif" kam am frühen Sonntagabend aus eigener Kraft frei und machte an ihrem Liegeplatz fest.

Motorboot sinkt nach Maschinenausfall

Ebenfalls am Sonntagnachmittag kam es etwa zwei Seemeilen vor dem Darß auf einem Motorboot zu einem Maschinenausfall. Nach Angaben der Polizei warf die Besatzung daraufhin den Anker und setzte einen Notruf ab. Zu diesem Zeitpunkt herrschte starker Westwind mit anderthalb Meter hohen Wellen. Über das Heck drang Wasser ein und brachte das 13 Meter lange Boot zum Sinken.

Seenotrettungskreuzer konnte Schiffbrüchige bergen

Die DGzRS bat daraufhin ein dänisches Marineschiff sowie weitere Boote in der Umgebung um Unterstützung. Als der Seenotrettungskreuzer "Theo Fischer" die beiden Schiffbrüchigen erreichte, war ihre Jacht bereits gesunken und lag in 12 Metern Tiefe. Die Männer trieben mit Rettungswesten in der Ostsee und hielten sich nach Angaben der DGzRS in vorbildlicher Weise aneinander fest. Sie konnten schnell und unverletzt gerettet werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 22.07.2019 | 08:30 Uhr

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