Im Hafen Eldena bei Greifswald liegt ein ehemaliger Fischkutter mit Schlagseite an der Kaimauer. © NDR Foto: Robert Schubert

Gesunkener Fischkutter im Hafen Wieck soll gehoben werden

Stand: 16.04.2021 05:55 Uhr

In Greifswald Wieck (Landkreis Vorpommern-Greifswald) wird heute ein ehemaliger Fischkutter mit einem Luftkissen gehoben. Er war am Mittwoch mit Wasser vollgelaufen.

Am Mittwochmorgen hatte ein Zeuge kurz vor sechs Uhr bemerkt, dass der Kutter "Johanna" mit Schlagseite auf Grund im Hafen von Greifswald Wieck an der Kaikannte liegt. Warum das 24 Meter lange Schiff Leck geschlagen war, ist noch unklar.

Taucher dichten den Rumpf ab

Bereits in den vergangenen Tagen musste immer wieder Wasser aus dem Schiff gepumpt werden. Taucher haben nun den Rumpf abgedichtet und damit den Kutter stabilisiert. Da geringe Mengen Öl und Diesel ausgetreten waren, hatten die Einsatzkräfte eine Ölsperre rund um das Schiff gelegt. Heute soll der Kutter mit Hilfe eines Luftkissens gehoben werden. Danach wird er abgeschleppt. Ein Transport über Land ist nicht möglich, weil die Kaikante nicht stabil genug ist, um dort einen Kran einzusetzen. Geplant war, aus dem ehemalige Fischkutter heraus in Stralsund Fischbrötchen zu verkaufen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 16.04.2021 | 05:55 Uhr

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