Stand: 11.05.2020 18:20 Uhr

Gespräche an deutsch-polnischer Grenze beendet

Am Grenzübergang Linken hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU,l.) mit CDU-Bundes- und Landespolitikern getroffen. © NDR Foto: Peter Schmidt
Bundes- und Landespolitiker der CDU haben sich an der deutsch-polnischen Grenze mit Vertretern von Wirtschaft und Politik getroffen.

Der derzeit eingeschränkte Grenzverkehr zwischen Deutschland und Polen war Anlass für ein Treffen von Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) mit CDU-Bundes- und Landespolitikern in Linken bei Löcknitz. Auch Vertreter aus dem Gesundheitswesen und der Polizei haben an dem Treffen an der Grenze teilgenommen. In erster Linie sollte es um die Auswirkungen der Grenzschließung auf die deutsch-polnische Region gehen. Vor allem Schüler und Berufspendler sind dadurch beeinträchtigt. Besonders hart betroffen sind Polen, die auf der deutschen Seite im medizinischen Bereich wie Krankenhäusern und Arztpraxen oder bei Pflegediensten arbeiten. Sie müssen bei der Einreise nach Polen in eine 14-tägige Quarantäne und könnten deshalb in dieser Zeit nicht mehr arbeiten.

Grenze noch bis Mitte Mai geschlossen

CDU Generalsekretär Paul Zimiack versprach, Gespräche mit der polnischen Seite zu suchen, um eine andere Lösung für die Berufspendler zu finden. Offiziell sollen die Grenzen noch bis zum 13. Mai geschlossen bleiben. Es gibt Hinweise darauf, dass diese Frist bis in den Juni verlängert wird. Grundsätzlich seien Grenzkontrollen im Schengen-Raum kein Problem, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor. Wenn kontrolliert werde, dann aber nur nach Gefährdungspotenzial und nicht nach Ländergrenzen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 11.05.2020 | 19:00 Uhr

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