Stand: 17.06.2020 14:54 Uhr

Gerichtsvollzieher bekommen Notrufknöpfe

Gerichtsvollzieherin Anne-Kathrin Goerke vom Amtsgericht Stralsund zeigt das neue Alarmgerät während der offiziellen Übergabe von mobilen Alarmgeräten an Gerichtsvollzieher. © dpa-Bildfunk Foto: Frank Hormann
Die mobilen Alarmgeräte sollen Gerichtsvollzieher zukünftig mit sich führen, damit ihnen im Notfall rasch geholfen werden kann.

Die Gerichtsvollzieher im Land sollen künftig mit mobilen Notsignalanlagen ausgerüstet werden. Ein entsprechendes Pilotprojekt startete Landesjustizministerin Katy Hoffmeister heute in Rostock. Im Rahmen dieses Projekts verteilte Hoffmeister die ersten zwölf Notrufknöpfe an Gerichtsvollzieher und -vollzieherinnen aus allen Amtsgerichtsbezirken. Es sei das Ziel, die Gerichtsvollzieher so gut wie möglich auszustatten, damit sie ihren Job ordnungsgemäß und in Sicherheit erledigen können, sagte die Minsterin.

Notruf auch über Satellit ohne Handyempfang

Es ist das erste Projekt dieser Art in ganz Norddeutschland und das zweite bundesweit. Dies sei ein weiterer Schritt in puncto Sicherheit, so die Ministerin. Zuvor waren die Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher bereits mit Schutzwesten ausgestattet worden. Später sollen alle achtzig mit der Vollstreckung Beauftragten im Land Notrufknöpfe erhalten. Somit können die Beamten auch in Gebieten ohne Handyempfang einen Notruf absetzen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 17.06.2020 | 17:00 Uhr

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