Stand: 20.03.2019 07:27 Uhr

Friedland: Feuer bei Recyclingfirma gelöscht

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Das THW war mit schwerem Gerät im Einsatz: Radlader schoben den Schrotthaufen auseinander.

Nach rund 14 Stunden hat die Feuerwehr am Mittwochmorgen den Großbrand auf dem Gelände einer Recyclingfirma in Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gelöscht. Über Nacht waren die Einsatzkräfte damit beschäftigt, den zum Teil zusammengeschmolzenen Schrotthaufen auseinanderzuziehen und verbliebene Brandnester zu löschen.

Schwarze Rauchsäule weithin sichtbar

Am Dienstagnachmittag hatte sich ein im Freien gelagerter Schrotthaufen offenbar von selbst entzündet. Der Brand breitete sich schnell über einen etwa 30 Meter langen Müllberg aus. Die schwarze Rauchsäule war noch in über 30 Kilometer Entfernung zu sehen. Insgesamt waren rund 135 Feuerwehrleute aus Friedland und Umgebung im Wechselbetrieb im Einsatz, um den Brand von Elekro- und Plastikteilen zu löschen. Einsatzkräfte von DRK und THW unterstützten die Feuerwehr.

Doch keine gesundheitsgefährdenden Stoffe gemessen

Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach Messungen durch die Feuerwehr hatte die Polizei zunächst vor Schadstoffen in der Luft gewarnt und von einer akute Gefahr für die Atemwege gesprochen. Am Mittwochmorgen teilte die Polizei jedoch mit, es seien keine gesundheitsgefährdenden Partikel festgestellt worden.

Schon dritter Brand innerhalb weniger Jahre

Es war bereits der dritte Großbrand innerhalb weniger Jahre auf dem Gelände der Firma. 2012 und 2013 hatte es zweimal hintereinander dort gebrannt. Damals waren auch Produktionshallen, in denen der Schrott sortiert wird, abgebrannt. Auch damals gab es Alarm in Friedland wegen giftiger Dämpfe bei den Bränden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 20.03.2019 | 07:00 Uhr

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