Stand: 15.07.2018 16:08 Uhr

Flaschenwurf: Juristische Folgen für Brähmer?

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Jürgen Brähmer fungiert derzeit als Profiboxer und Trainer.

Die Niederlage von Profiboxer Tyron Zeuge im Kampf um die WBA-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht am Sonnabend wird voraussichtlich juristische Folgen haben. Zeuges Schweriner Trainer Jürgen Brähmer hatte nach dem K.O. seines Schützlings eine gefüllte Trinkflasche in Richtung des eigenen Managements geworfen.

Flasche traf Frau des Promoters Wilfried Sauerland

Die Flasche traf die Frau von Promoter Wilfried Sauerland am Oberschenkel. Eigentliches Ziel ist aber offenbar Sauerland-Berater Frederick Ness gewesen. Ihn griff Brähmer dann verbal an, warf dem Management vor, Zeuge sei in den Kampf gegen den Briten Fielding gedrängt worden und hätte dabei nur sechs Wochen Vorbereitung bekommen.

Brähmer: "Auf keinen Beteiligten gezielt geworfen"

Brähmer bezeichnete zudem das Sauerland-Management in einem Fernseh-Interview als Saftladen. Promoter Wilfried Sauerland wies alle Vorwürfe zurück und erklärte seinerseits, Zeuge habe im Kampf die falsche Taktik gewählt. Seit Monaten gibt es zwischen beiden Lagern Spannungen. Zeuge hat im Mai seinen bis 2019 laufenden Vertrag mit Sauerland gekündigt, zuvor hatte sich Brähmer von dem Boxstall getrennt. Der Flaschenwurf soll laut Sauerland für den 39-jährigen Schweriner nun ein juristisches Nachspiel haben. Brähmer reagierte, er habe auf keinen Beteiligten gezielt geworfen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 15.07.2018 | 16:00 Uhr

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