Eine Hybridfähre von Scandlines

Fähren in MV: Passagierzahlen drastisch eingebrochen

Stand: 26.10.2020 15:51 Uhr

Normalerweise befördern die Fährreedereien Stena-Line, Scandlines und TT-Lines rund 2,5 Millionen Passagiere pro Jahr. In Corona-Zeiten sind die Zahlen jedoch drastisch eingebrochen.

Die Fährverbindungen aus Mecklenburg-Vorpommern in Richtung Skandinavien leiden unter der Corona-Krise. Während sich der Frachtverkehr normalisiert, sind die Passagierzahlen eingebrochen. Auf den Strecken Rostock-Trelleborg und Rostock-Gedser sowie auf den Routen ab Sassnitz waren in diesem Jahr nur etwa die Hälfte der normalerweise beförderten Passagiere unterwegs. Das geht aus den Antworten der drei großen Fährunternehmen Stena-Line, Scandlines und TT-Lines auf Anfrage von NDR 1 Radio MV hervor.

Erste drei Pandemie-Monate besonders hart

Allein von Rostock aus haben in den vergangenen Jahren durchschnittlich 2,5 Millionen Passagiere die Fähren in den Norden genutzt. In diesem Jahr werden es nach eigenen Hochrechnungen der Unternehmen nur etwa 1,2 Millionen sein. Besonders hart hat es den Pkw-Verkehr nach Skandinavien getroffen: In den ersten Monaten nach Beginn der Corona-Krise verzeichnete beispielsweise die Reederei Scandlines nur etwa zehn Prozent der sonst üblichen Pkw-Zahlen. Zufrieden sind die Reedereien hingegen mit dem Frachtverkehr. Die Zahlen sind fast auf Vorjahresniveau geblieben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 26.10.2020 | 15:00 Uhr

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