Stand: 30.06.2016 14:53 Uhr

Explosion auf Usedom: Zigarette als Auslöser

Mindestens drei Menschen wurden bei der Explosion verletzt, der Verkaufsstand wurde völlig zerstört. (Archivbild)

Ein halbes Jahr nach der Explosion eines Feuerwerk-Standes an der deutsch-polnischen Grenze auf Usedom bei Swinemünde hat die polnische Polizei Untersuchungsergebnisse vorgelegt. Einem Gutachten zufolge sei eine glühende Zigarette die wahrscheinlichste Ursache für die Kettenreaktion, bei der die angebotene Pyrotechnik entzündet wurde. Experten schlössen aber auch eine Entladung statischer Elektrizität nicht aus, sagte eine Polizeisprecherin.

Verfahren eingestellt

Die polnische Staatsanwaltschaft hat das Verfahren daher wegen fehlender Anzeichen einer Straftat eingestellt. Bei der Explosion des Feuerwerkstandes am 27. Dezember vergangenen Jahres waren drei Menschen verletzt, mehrere Autos beschädigt und acht weitere Verkaufsstände durch das Feuer zerstört worden. Zeugen hatten von mehreren Detonationen und einem anschließenden ohrenbetäubenden Knall berichtet. Von einem Nachbarstand sollen nach der Detonation Messer durch die Luft geflogen sein.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 30.12.2015 | 15:00 Uhr

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