Stand: 20.06.2019 14:18 Uhr

Ex-Bürgermeister gesteht Drogenfahrt

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Die Rechtsmedizin hatte Amphetamine im Blut des Ex-Bürgermeisters gefunden. (Archivbild)

Der ehemalige Bürgermeister von Ueckermünde, Gerd Walther, hat zugegeben, unter Drogen Auto gefahren zu sein. Er legte vor dem Amtsgericht Pasewalk ein Geständnis ab. Der 49-Jährige war im Mai 2018 wegen Drogenproblemen als Bürgermeister vorübergehend beurlaubt, inzwischen wurde er ganz abgesetzt.

Motorrad-Polizist bestätigt riskante Fahrweise

Der Ex-Bürgermeister sagte am Donnerstag vor dem Amtsgericht Pasewalk, dass er lediglich einem Asylbewerber aus Syrien helfen wollte, schnell von Ueckermünde nach Torgelow zu kommen. Während der Fahrt sei der Angeklagte dann von einem befreundeten Motorrad-Polizisten gestoppt worden. Der als Zeuge geladene Beamte sagte, dass Walther während dieser Fahrt mehrmals riskant überholt und Sperrlinien überfahren hätte - und das mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Rechtsmedizin: Amphetamine im Blut

Ein rechtsmedizinischer Gutachter bewertete in der Verhandlung die Blutproben des Angeklagten und sagte, dass im Blut von Walther erhebliche Restmengen an Amphetaminen gefunden worden seien, besser bekannt als Crystal Meth. Das Urteil soll am 18. Juli verkündet werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 20.06.2019 | 14:00 Uhr

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