Stand: 26.09.2019 13:55 Uhr

Eurofighter-Absturz: Feuerwehren sitzen auf Kosten

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An dem Einsatz beteiligt waren unter anderem die Wehren Malchow, Nossentiner Hütte, Nossentin, Jabel, Silz und Waren. (Archivbild)

Die Freiwilligen Feuerwehren, die beim Absturz der Eurofighter im Juni im Einsatz waren, haben die Kosten dafür bisher nicht erstattet bekommen. Sämtliche Gerätschaften und auch die Uniformen der beteiligten Wehren mussten ausgetauscht werden. Rund 250.000 Euro haben die Kommunen bisher aus eigener Tasche vorgestreckt.

Haushalte von Gemeinden belastet

Wie Nossentins Bürgermeisterin Birgit Kurth informierte, belaste das die Haushalte der Gemeinden. Sie ärgert sich darüber, dass ein Vierteljahr nach dem Absturz noch immer kein Geld geflossen ist. Das bestätigte auch der Kreiswehrführer Norbert Rieger. An dem Einsatz beteiligt waren unter anderem die Wehren Malchow, Nossentiner Hütte, Nossentin, Jabel, Silz und Waren.

Landwirte bereits größtenteils entschädigt

Anders sieht es bei den betroffenen drei Landwirten aus. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV haben sie bereits die von ihnen in Rechnung gestellten Kosten von der Bundeswehr erstattet bekommen. Einige durften ganze Felder nicht ernten. Die Erstattungen dafür stünden noch aus. Die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Stellen sei sehr gut, hieß es.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 26.09.2019 | 14:00 Uhr

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