Stand: 16.07.2018 13:56 Uhr

Erstes Breitbandgebiet auf Rügen eingeweiht

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Das Glasfasernetz auf der Insel Rügen gehört im Gegensatz zum Festland den Gemeinden selbst und nicht der Telekom. (Archivbild)

Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) hat auf Rügen das erste landesweit größere Breitbandnetzsegment in Betrieb genommen. Es ist das erste von sieben in der Region, das aus Bundes- und Landesmitteln gefördert wird. Das Hochgeschwindigkeitsnetz erstreckt sich über Altefähr, Rambin und Bergen.

Breitbandausbau auf eigene Faust

Auch der Fährhafen Mukran und die umliegenden Ortschaften gehören zu einem von mehreren Ausbauprojekten in der Region. Mit dem eingeweihten Teilstück haben zunächst etwa 110 Haushalte und zahlreiche Geschäftskunden schnelles Internet über Glasfaserkabel. Die Insel Rügen gehört zu den ersten Regionen im Land, die mit den Bauarbeiten am eigenen Breitbandnetz begonnen haben. Im Gegensatz zum Festland gehört das Glasfasernetz auf der Insel den Gemeinden und wird nicht von privaten Anbietern betrieben.

1.500 Haushalte auf Hiddensee und Mönchgut profitieren

Auch die Menschen auf Hiddensee sollen in naher Zukunft schnelleres Internet bekommen. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), die die Digitalisierung zur Chefsache gemacht hat, kam zum offiziellen Spatenstich auf die Insel Hiddensee. Der Breitbandausbau soll den Internetzugang für rund 1.500 Haushalte auf Hiddensee und der Halbinsel Mönchgut verbessern. Geplant ist, dass die Arbeiten voraussichtlich bis 2020 abgeschlossen sind. In den kommenden Jahren wollen Bund Land und Kommunen insgesamt 40 Millionen Euro allein in den Breitbandausbau auf Rügen und Hiddensee investieren, um dort jeden Haushalt mit schnellem Internet versorgen zu können.

Millionen für schnelles Internet

Auf dem vorpommerschen Festland läuft derzeit ebenfalls eines der größten Ausbauprojekte für Vorpommern-Rügen, bei dem bis Ende 2019 etwa 40.000 Haushalte und Unternehmen in 63 Gemeinden des Landkreises an das Glasfasernetz angeschlossen werden sollen. Etwa 2.000 Kilometer Glasfaserkabel und über 1.000 Glasfaser-Netzverteiler werden dabei der Telekom zufolge verbaut. Das Großprojekt wird vom Bund und Land Mecklenburg-Vorpommern getragen und kostet rund 118 Millionen Euro. Ein Teil der Mittel kommt aus dem Kommunalen Aufbaufonds MV.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 16.07.2018 | 14:00 Uhr

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