Stand: 25.09.2020 15:00 Uhr

Erste "Fridays for Future"-Demos seit Corona-Ausbruch

"Fridays for Future"-Demonstranten in Rostock © NDR Foto: Jürn-Jakob Gericke
Im Herbst 2019 gingen junge Klima-Aktivisten in Rostock auf die Straße. Jetzt gab es die ersten Demos seit dem Corona-Ausbruch.

Zum ersten Mal seit März hat die "Fridays for Future"-Bewegung zu einem bundesweiten Klimastreik aufgerufen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind in sieben Städten mehrere hundert vor allem junge Menschen unter dem Motto "Kein Grad weiter" auf die Straße gegangen. Demonstrationen gab es in Rostock, Schwerin, Wismar, Güstrow, Neubrandenburg, Ludwigslust und Parchim.

Begrenzung der globalen Erwärmung gefordert

Die Demonstranten forderten die Einhaltung des Pariser Klima-Abkommens und die Begrenzung der globalen Erwärmung auf maximal 1,5 Grad. Auf den bis zu zwei Stunden dauernden Demonstrationen und Kundgebungen mussten die Anmelder mehrfach auf den Mindesabstand von 1,5 Metern hinweisen. Die Mehrheit der Demonstrierenden hielt sich aber an die Regeln. So gut wie alle Teilnehmer waren mit Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.09.2020 | 16:00 Uhr

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