Themenbild: Ein Hubschrauber im Landeanflug auf einen Seenotrettungskreuzer. © picture alliance / dpa | Stefan Sauer Foto: Stefan Sauer

Ermittlungen nach tödlichem Schiffsunfall bei Stahlbrode

Stand: 21.04.2021 06:01 Uhr

Beim Zusammenstoß einer Fähre mit einem Schlauchboot vor dem Hafen Stahlbrode ist ein 74-Jähriger gestorben. Nun soll geklärt werden, wie es zu dem Unglück kam.

Nach dem tödlichen Schiffsunglück auf dem Strelasund läuft die Suche nach der Unglücksursache. Die Wasserschutzpolizeiinspektion Stralsund hat die Ermittlungen übernommen. Nahe des Hafens Stahlbrode war am Dienstagmittag eine Fähre mit einem Schlauchboot zusammengestoßen - ein Mann kam ums Leben.

Erste Untersuchung der Fähre abgeschlossen

Nach einer ersten Untersuchung wurde die Fähre "Stahlbrode" wieder freigegeben. Die Fähre befand sich laut Landeswasserschutzpolizeiamt auf einer Überführungsfahrt von der Peene-Werft in Wolgast nach Stahlbrode. Kurz vor dem dortigen Fährhafen sei sie aus noch ungeklärter Ursache mit dem Schlauchboot kollidiert. Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes Stralsund war der Angler mit seinem Schlauchboot im Fahrwasser unterwegs.

Angler starb an schweren Verletzungen

Der 74-jährige Bootsführer aus Neubrandenburg ging bei dem Zusammenstoß über Bord und zog sich schwerste Armverletzungen zu. Der Tonnenleger "Ranzow" konnte den Mann aus dem Wasser holen und an Land bringen. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen verstarb der Verletzte noch vor Ort. Neben mehreren Schiffen der Wasserschutzpolizei war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Besatzung des Fährschiffes wird psychologisch betreut.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 21.04.2021 | 05:30 Uhr

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