Blick auf die Handfähre am See Schmaler Luzin. © Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern Foto: Thomas Grundner

Entwarnung auf Breitem und Schmalem Luzin: Keine Verunreinigung

Stand: 11.04.2021 11:35 Uhr

Entwarnung in der Feldberger Seenlandschaft: Die schillernden Schlieren auf den beiden Seen Schmaler Luzin und Breiter Luzin rühren laut Wasserschutzpolizei nicht von Kontaminationen her. Die Gemeinde hatte beide Seen vorsorglich gesperrt. Wasserbarrieren waren gelegt worden.

Die Wasserschutzpolizei gab am Sonntagmittag Entwarnung. Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass es sich bei der Substanz auf der Wasseroberfläche offenbar nicht um Öl handelt. Höchstwahrscheinlich haben laut der Behörde natürliche Substanzen die schillernden Effekte erzeugt - möglicherweise Algen oder Pollen, das sei noch nicht klar. Eine Gefahr für die Umwelt bestehe höchstwahrscheinlich nicht. Die Schlieren hätten sich zudem nicht flächendeckend, sondern nur an einzelnen Stellen auf den Seen gebildet.

Beide Seen vorsorglich gesperrt, Wasserbarrieren gelegt

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, Constance von Buchwaldt (SPD), hatte am Sonnabend vorsorglich die beiden Seen sperren lassen. Die Aufregung war groß, denn der Schmale Luzin liegt in einem Naturschutzgebiet und darf von Motorbooten generell nicht befahren werden. Durch die Sperrung der Gewässer war auch das Baden sowie das Befahren mit Ruder- oder Paddelbooten untersagt worden. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Feldberg und Alt-Strelitz hatten umgehend Barrieren auf dem Wasser gelegt, um eine weitere Ausbreitung des öligen Films zu verhindern.

Wasserproben wurden entnommen

Zuerst entdeckt waren die schillernden Schlieren auf dem Wasser von einer Kleingartenpächterin am Seeufer. Die beiden Seen sind für ihr sauberes Wasser bekannt. So gehört der Schmale Luzin nach Angaben der Landesregierung zu den letzten erhaltenen Klarwasserseen in Mecklenburg-Vorpommern.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 11.04.2021 | 10:00 Uhr

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