Stand: 18.07.2019 15:38 Uhr

Drogenfahrt: Ex-Bürgermeister zu Geldstrafe verurteilt

Gerd Walther, Bürgermeister von Ueckermünde vor einer Plattenbaufassade © ndr.de Foto: Nordmagazin-Screenshot
Gerd Walther hat die Drogenfahrt vor Gericht gestanden. (Archivbild)

Der ehemalige Bürgermeister von Ueckermünde, Gerd Walther, ist vom Amtsgericht Pasewalk zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Er muss insgesamt 2.000 Euro in 40 Tagessätzen à 50 Euro zahlen. Außerdem wurde ihm die Fahrerlaubnis für insgesamt zwei Jahre entzogen. Da er sie bereits vor einem Jahr und drei Monaten abgeben musste, bleibt nun noch eine Rest-Zeit von neun Monaten.

Motorradpolizist bezeugt gefährliche Fahrweise

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 49-Jährigen vorgeworfen, im Mai vergangenen Jahres unter starkem Drogeneinfluss Auto gefahren zu sein. Vor den Augen eines Motorradpolizisten habe er mehrfach riskant überholt, Sperrlinien und Verkehrsinseln überfahren. Nur durch Zufall sei niemand verletzt worden. Der als Zeuge geladene Beamte hatte außerdem ausgesagt, dass Walther mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei.

Wegen Drogenproblemen abgesetzt

Zu Beginn des Verfahrens hatte der ehemalige Bürgermeister die Drogenfahrt gestanden. Er sei damals unter Drogen - zwei Sorten von Amphetaminen - von Ueckermünde nach Torgelow gefahren. Der Angeklagte war damals wegen Drogenproblemen als Bürgermeister schon vorübergehend beurlaubt gewesen, inzwischen wurde er ganz abgesetzt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 18.07.2019 | 16:00 Uhr

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