Stand: 15.05.2019 06:02 Uhr

Wasserwacht setzt verstärkt auf Drohnen

In Mecklenburg-Vorpommern beginnt am Mittwoch offiziell die neue Wasserwachtsaison. Bis zum 15. September sorgen Rettungsschwimmer von DLRG und Deutschem Roten Kreuz an mehr als einhundert Stellen im Land für die Sicherheit der Badegäste.

180 Rettungsschwimmer für Badesicherheit

Etwa 180 Mitarbeiter werden in der Hauptsaison pro Tag benötigt, sagt Werner Kuhn, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes in Mecklenburg-Vorpommern. Die meisten seien Schüler oder Studenten, von denen etwa drei Viertel aus anderen Bundesländern kämen. Anders ließen sich die 14 Strandabschnitte an der Ostseeküste und die 53 Badestellen an den Binnenseen im Nordosten nicht bewachen, so Kuhn. Die Ostsee ist bei den jungen Leuten dabei wenig überraschend attraktiver als beispielsweise der Schweriner See, ergänzt er mit einem Schmunzeln.

Rettung aus dem Wasser

DRK auf Usedom sucht Rettungsschwimmer

Nordmagazin -

In der Badesaison hat die DRK-Wasserwacht auf Usedom viel zu tun. Bis zu 57 Rettungsschwimmer sind pro Tag im Einsatz. Noch gibt es zu wenige, die den Job übernehmen.

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Schnell vor Ort dank Drohne

Wie in den beiden Vorjahren wird das DRK verstärkt auf Drohnen bauen. Sie ersetzten zwar keinen Rettungsschwimmer, so Kuhn, seien aber schneller an der Unfallstelle und würden eine Schwimmhilfe abwerfen, an der sich jemand erst mal festhalten kann. Sorgen bereitet Kuhn die steigende Zahl von Kindern, die nicht schwimmen könne. Hier sieht er beim Land und den Kommunen dringenden Handlungsbedarf.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Der Tag | 14.05.2019 | 16:00 Uhr

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