Stand: 04.12.2018 17:40 Uhr

DRK-Mitarbeiter klagen vor Arbeitsgericht

Mehrere Mitarbeiter des Rettungsdienstes Mecklenburgische Seenplatte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) klagen vor dem Arbeitsgericht Stralsund. Sie fordern, dass ihre Dienste vollständig bezahlt werden. Beim DRK Mecklenburgische Seenplatte werden nur etwa 17 Stunden einer 24 Stunden Schicht bezahlt.

Außergerichtliche Einigung gescheitert

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Mitarbeiter des DRK Mecklenburgische Seenplatte fordern, dass ihre Dienste voll bezahlt werden. (Archivbild)

Dies begründet die Geschäftsführung damit, dass die Rettungssanitäter nicht die gesamte Zeit im Einsatz seien. Damit wollen sich etwa acht Mitarbeiter nicht abfinden und klagen deshalb. Unterstützung bekommen sie von der Gewerkschaft ver.di. Eine außergerichtliche Einigung kam nicht zustande, ein Gütetermin zwischen dem DRK und den Mitarbeitern scheiterte am Dienstagnachmittag.

Gesamtforderung rund 150.000 Euro

Nach Informationen von NDR 1 Radio MV geht es um eine Gesamtforderung der Mitarbeiter in Höhe von etwa 150.000 Euro. Das DRK Mecklenburgische Seenplatte zahlt nach Gewerkschaftsangaben keine Tariflöhne. Etwa 180 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 04.12.2018 | 21:00 Uhr

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