Stand: 19.07.2020 12:22 Uhr

DLRG besetzt Wachtürme unter Corona-Bedingungen in MV

Dennis Themer, Franziska Schult und Sandra Kreye auf ihrer Wache 7 am Scharbeutzer Strand. © NDR Foto: Carolin Fromm
Die Rettungsteams auf den Wachtürmen werden wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr kleiner sein. (Symbolbild)

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft hat jetzt ihre Wachtürme im Land unter Corona-Bedingungen maximal besetzt. Mit dem Ferienbeginn in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rechnet die DLRG mit mehr Betrieb an den Ostseestränden und an den Seen. Bis zu 250 geschulte Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer sind laut Landessprecher Thorsten Erdmann täglich im Einsatz. Sie kommen aus der gesamten Bundesrepublik, unter ihnen sind viele Schüler und Studenten. In der gesamten Saison arbeiten 1.300 Helferinnen und Helfer, ihr Einsatz dauert jeweils ein bis vier Wochen.

Probleme wegen Corona-Pandemie

Angesichts der Corona-Pandemie gibt es auch einige Probleme, zum Beipiel die Unterbringung der Rettungsschwimmer wegen der vorgeschriebenen Abstandsregeln. Auch die Teams auf den Wachtürmen werden deswegen in diesem Jahr kleiner sein. Die Einsatzfähigkeit der Retter bleibe aber trotzdem gewährleistet, sagte Erdmann. Regulär läuft der Rettungsdienst von Mitte Mai bis Mitte September.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 18.07.2020 | 17:00 Uhr

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