Corona und wir in MV: Ihre Meinung ist uns wichtig!

Stand: 07.06.2021 05:00 Uhr

Ihre Meinung ist uns wichtig! Schreiben Sie uns, wie es Ihnen geht! Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern! Was macht Ihnen Sorgen, worüber denken Sie nach? Was brauchen wir jetzt, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden?  

Weniger Infektionen - steigende Impfquote. Weit reichende Lockerungen und erste Schritte zurück aus dem langen Lockdown in ein normales Leben. Das ist der Stand zum Start der Ferienzeit im zweiten Sommer in Pandemie-Zeiten. Gibt es Licht am Ende des Tunnels? Hat Mecklenburg-Vorpommern das Coronavirus wirklich schon im Griff? Und was brauchen wir, um die Folgen der Krise zu meistern?

"Das hat etwas mit mir gemacht"

"Ich glaube, dass wir schon einen Schaden erlitten haben durch die Corona-Zeit, der uns noch gar nicht so bewusst ist", meint Birgit Buth. "Ich muss ganz ehrlich sagen: Das hat etwas mit mir gemacht." Die Krankenschwester arbeitet in der Rettungsstelle des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg. Seit dem Frühjahr 2020 hat der NDR Mecklenburg-Vorpommern sie mit der Kamera begleitet, kurz nach Weihnachten 2020 war sie im Nordmagazin-Studio zu Gast.

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Es ist weniger der Arbeitsalltag in der Klinik, der jetzt unter nach wie vor anhaltenden Schutzmaßnahmen belastet und ermüdet. Was sie dringend braucht? Wieder mehr Kontakt zu anderen Menschen: "Ich möchte endlich mal wieder wegfahren!" Das brauche sie, um mental gesund zu bleiben, auch wenn dieser Wunsch nicht lebensnotwendig sei.

"Wir haben es geschafft. Bis hierher"

Um seine Existenz bangt nach wie vor der Gastronom Maik Rossow. Im Dezember zeigte er sich im Nordmagazin-Studio optimistisch. Aber die lange Schließzeit hat trotz aller Anstrengungen, sich neue Einnahmequellen zu erschließen, an den Nerven gezehrt: "Du weißt nicht mehr, was Du glauben sollst, ob es irgendwann wieder eine Perspektive gibt!" Auch wenn das Restaurant in Börgerende-Rethwisch "nach der langen Ewigkeit" wieder öffnen durfte, reicht es immer noch nicht. Zu wenige Tische, zu wenige Gäste, der Innenbereich: so gut wie leer. Seine Frau erzählt, oft sitze sie im Büro über Rechnungen, "da wird mir auch schon mal schlecht! Du musstest ja trotzdem dein Leben weiter bewerkstelligen, für dich selbst, für die Kinder, für die Angestellten. Das ist eine Hausnummer!" Jetzt gilt es mit voller Kraft: sich aus der Krise wieder heraus zu arbeiten, denn "großartige Puffer" sind nicht mehr da.

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Maik Rossow
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Ihre Meinung ist gefragt!

Zwei Stimmen aus dem Land, eine Momentaufnahme. Wir haben über Monate die Krankenschwester Birgit Buth und den Gastronomen Maik Rossow durch viele Monate der Pandemie begleitet, ebenso wie Schausteller, Schüler, Schulleiter, Eltern, Altenpfleger, Friseure, Kleinunternehmer, Werftarbeiter, Kinobetreiber und Künstler. Jetzt sind Sie gefragt! Schreiben Sie uns! Ihre Erfahrungen, Ihre Vorschläge, Ihre Ideen. Wir teilen sie mit Mecklenburg-Vorpommern!

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 07.06.2021 | 05:00 Uhr

Frida Huber © NDR

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