Stand: 08.06.2020 17:04 Uhr

Corona: Ostseebäder wollen mehr Sicherheit am Strand

Badegäste liegen am Ostseestrand.  Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
Die Ordnungskräfte in den Ostseebädern in MV erwarten in Corona-Zeiten deutlich mehr Arbeit. (Archivbild)

Die Ostseebäder in Mecklenburg-Vorpommern erwarten im Sommer durch die Corona-Pandemie einen großen Ansturm von Touristen. Für die Ordnungskräfte heißt es mehr Arbeit. Warnemünde und Markgrafenheide haben nun ihr Konzept vorgestellt. Diesen Sommer sollen drei Strandvögte gemeinsam mit vier Mitarbeitenden des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) unterwegs sein. So könne Fehlverhalten schneller geahndet werden, sagte der Rostocker Tourismusdirektor Matthias Fromm.

Ordnungsdienst kann Strafen verhängen und Platzverweise erteilen

Ein Strandvogt kann keine Strafen verhängen, der Ordnungsdienst kann dies dagegen schon - ebenso wie Personalien aufzunehmen oder Platzverweise zu erteilen. Die insgesamt sieben Ordnungskräfte sollen den Abschnitt zwischen Diedrichshagen und Rosenort bei Rostock kontrollieren. Bei einem größeren Bedarf könne aber auch nachjustiert werden, so Fromm.

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Kein Mindestabstand am Strand kann 150 Euro kosten

Verstärkt wird die Arbeit durch die Polizei Rostock, die eine deutlich höhere Präsenz in den Bädern zeigen will. Generell wollen die Beamten aber eher deeskalierend mit den Strandbesuchern umgehen. Bußgelder seien trotzdem nicht ausgeschlossen. Die Nichteinhaltung des Mindestabstandes kann dabei beispielsweise mit 150 Euro bestraft werden.

Tourismusdirektor appelliert an Eigenverantwortung der Strandbesucher

Trotz der Kontrollen appelliert Fromm vor allem an die Eigenverantwortung der Urlauber. Es sollen zusätzlich an jeden Aufgang Schilder angebracht werden, die über die geltenden Regeln informieren.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 08.06.2020 | 16:10 Uhr

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