Kinder spielen am in einer Kinderkrippe. © picture alliance/Julian Stratenschulte Foto: Julian Stratenschulte

Corona: Notbetreuung im Kreis Vorpommern-Greifswald

Stand: 27.01.2021 06:41 Uhr

Nach einer zweitägigen Übergangsfrist treten im Kreis Vorpommern-Greifswald Verschärfungen bei der Kinderbetreuung in Kraft: Jetzt werden nur noch Kinder von systemrelevant arbeitenden Eltern betreut.

Im Kreis Vorpommern-Greifswald treten weitere Beschränkungen bei der Kinderbetreuung in Kraft: Von heute an dürfen nur noch Eltern, die in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, ihre Kinder in Kitas und Schulen schicken.

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Möglichst kleine Gruppen angestrebt

Nach Recherchen des NDR wird die Auslastung in den Kitas nur selten 50 Prozent übersteigen. Viele Eltern sind bereits in der vergangenen Woche auf die anstehende schärfere Regelung hingewiesen worden, sodass schon am Montag viele Nachweise bei den Kitas eingegangen sind. Das berichtete eine Kita-Leiterin aus Anklam. Sie rechnet sogar nur mit einer Auslastung zwischen 30 und 40 Prozent. Überall in den Einrichtungen werden überdurchschnittlich viele Betreuer eingesetzt, um möglichst kleine Gruppen zu gewährleisten.

Nachweise müssen vollständig vorliegen

Sollten die nötigen Unterlagen zur Systemrelevanz nicht vollständig oder unzureichend ausgefüllt sein, könne die Notbetreuung des Kindes nicht übernommen werden. Darauf weist der Kita-Träger Institut Lernen und Leben e.V hin. Das gelte auch, wenn ein Elternteil zu Hause ist. In Härtefällen werde das Jugendamt zu Rate gezogen.

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Kita-Verschärfungen nach Übergangsfrist in Kraft

Die verschärften Anti-Corona-Maßnahmen treten in Kraft, weil der Landkreis schon länger einen höheren Sieben-Tage-Inzidenzwert von 150 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner hat - und damit als Hochrisikogebiet gilt. Bereits seit Montag ist es zwischen 21 und 6 Uhr verboten, ohne triftigen Grund die eigene Wohnung oder das Grundstück zu verlassen. Auch ist es untersagt, sich weiter als in einem 15-Kilometer-Radius vom Wohnort zu entfernen oder ohne triftigen Grund in den Landkreis Vorpommern-Greifswald einzureisen. Für die Verschärfungen bei Kitas und Schulen gab es eine zweitägige Übergangsfrist, damit sich die Eltern um eine Kinderbetreuung kümmern können, wie der Landkreissprecher sagte.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 27.01.2021 | 07:00 Uhr

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