Stand: 24.03.2020 06:41 Uhr

Landkreis Rostock warnt vor Betrügern

Mit einem Abstrichstäbchen nimmt ein Mitarbeiter eine Proben im Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner
Der Landkreis Rostock verweist auf das festgelegte Prozedere bei Corona-Tests. (Symbolbild)

Der Landkreis Rostock warnt vor Betrügern im Raum Teterow. Dort haben sich zwei Frauen als Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes ausgegeben. Sie täuschten vor, Abstriche nehmen zu wollen. Der Landkreis ruft die Bürger dazu auf, in solchen Fällen die Polizei zu verständigen. Abstriche gebe es nur nach ärztlicher Überweisung in den Testzentren. Es sei niemand unterwegs, um Abstriche zu nehmen. Auch in anderen Landesteilen sind derartige Betrugsmaschen bekannt geworden.

Betrüger geben sich als erkrankte Angehörige aus

Ebenso gewarnt wird vor Varianten des Enkeltrickbetrugs. Dabei geben sich die Betrüger als an Covid-19 erkrankte Angehörige aus und täuschen vor, Geld für die teure Behandlung der Krankheit zu benötigen. Wie üblich vereinbaren die Täter dann mit ihren potentiellen Opfern, dass jemand vorbeikommen würde, um das Geld abzuholen. Bundesweit traten laut Polizei in den vergangenen Tagen mehrere dieser Fälle auf.

Cybercrime: Vermehrt Hacker und Fake-Shops

Zudem warnen die Sicherheitsexperten der Landesverwaltung in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt vor Hackerangriffen. Hintergrund ist die gestiegene Zahl von Menschen, die per Internet von zu Hause aus arbeiten. Online-Kriminelle versuchen, in die Computer von Firmen und Verwaltungen einzudringen und die Anwender um ihr Geld zu bringen. In Internet-Fake-Shops werden zunehmend Atemschutzmasken und medizinische Produkte angeboten. Echte von falschen Internetshops zu unterscheiden, sei schwer, so die Polizei. Empfohlen wird, nur in Online-Shops zu kaufen, die bekannt sind. Auf Vorkasse sollte verzichtet werden.

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Kein Geld und keine Informationen herausgeben

Nach Einschätzung der Polizei muss damit gerechnet werden, dass diese Betrugsmaschen weiter zu nehmen. Die Polizei rät, niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen zu geben und keine Details zu Familien- oder finanziellen Verhältnissen am Telefon zu verraten.

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Bürgertelefone zum Coronavirus

Zentrale Hotline des Wirtschafts- und Gesundheitsministeriums:
(0385) 588 - 5888
Mo. bis Do. 9 - 12 Uhr / 13 - 15 Uhr sowie Fr. 9 - 12 Uhr

Hotlines des Sozialministeriums:
(0385) 588 - 1999-7 und (0385) 588 - 19999 für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen
(0385) 588 - 19995 und (0385) 588 - 19997 für Fragen zu Pflege- und sozialen Einrichtungen
Mo. - Fr. 9 bis 18 Uhr

Hotline vom Kinderschutzbund für gestresste Eltern:
(0385) 479 - 1570
Mo. - Fr. 14 bis 17 Uhr

Seelsorge-Hotline der Nordkirche für Alte und Kranke:
(0800) 454 0106
täglich 14 bis 18 Uhr

Hotline des Landwirtschaftsministerium:
(0385) 588 - 6599
Mo. - Fr. 8 bis 17 Uhr

Gesundheitsamt Landkreis Mecklenburgische Seenplatte:
(0395) 57087 - 5330

Landkreis Vorpommern-Greifswald:
(03834) 8760 - 2300
Mo. - Fr. 8 - 20 Uhr, Sa. + So. 9 - 12 Uhr

Landkreis Vorpommern-Rügen:
(03831) 357 - 1000
E-Mail: corona-fragen@lk-vr.de

Landkreis Nordwestmecklenburg:
(03841) 3040 - 3000
Mo. bis Do. 9 - 12 Uhr / 13 - 17 Uhr sowie Fr. 9 - 12 Uhr

Landeshauptstadt Schwerin:
(0385) 545 - 3333
Mo. bis Do. 8 - 16 Uhr sowie Fr. 8 - 12 Uhr

Landkreis Rostock:
(03843) 7556 - 9999
Von 7 bis 22 Uhr geschaltet

Landkreis Ludwigslust-Parchim:
(03871) 722 - 8800
Mo. bis Do. 8 -12 Uhr/13 - 16 Uhr sowie Fr. 8 - 13 Uhr, Sa. und So. 9 - 16 Uhr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 24.03.2020 | 06:40 Uhr

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