Unterricht in einer Grundschulklasse: Schülerinnen melden sich mit Handzeichen, vor der Tafel steht die Lehrerin. © picture alliance / dpa Foto: Ulrich Baumgarten

Corona-Krise MV: Verbände fordern Entlastung von Lehrkräften

Stand: 29.10.2020 13:28 Uhr

Nach der Entscheidung Schulen und Kitas im Teil-Lockdown offen zu lassen, fordern Lehrerverbände und Eltern mehr Anstrengungen vom Land, um Bildungseinrichtungen gut durch den Winter zu bringen.

Viele Pädagogen arbeiteten bereits am Limit, so der Landeschef der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, Maik Walm. Er fordert deshalb, alle pädagogisch nicht unbedingt notwendigen Aufgaben an Schulen zu streichen, um die Lehrkräfte zu entlasten. Nur dann könnten sie zusätzliche Aufsichten, Fiebermessen, Lüften und die Kontaktdokumentationen auch leisten.

GEW: Personal fehlt, Krankenstand wächst

Die GEW, der Lehrerverband Bildung und Erziehung und auch der Landeselternrat fordern zudem, Schulen technisch besser auszurüsten. In Quarantänefällen sei es noch immer Glückssache, ob die jeweilige Schule digitalen Unterricht leisten könne. Die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner sorgt sich zudem um Kita-Fachkräfte mit erhöhtem Covid-19-Risiko. Immer mehr Kita-Träger würden auch diese Risiko-Mitarbeiter zum Dienst verpflichten, weil Personal fehle und der Krankenstand wächst.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 29.10.2020 | 12:00 Uhr

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