Sanierte alte Chirurgie in Rostock © NDR Foto: NDR

Corona-Infektionen: Uniklinik Rostock sagt OPs ab

Stand: 28.01.2021 10:20 Uhr

Die Uniklinik Rostock verschiebt weniger dringliche Operationen, um Kapazitäten für Notfälle zu sichern. Anlass sind Corona-Infektionen auf mehreren Stationen.

An der Universitätsmedizin Rostock sind auf mehreren Stationen Covid-19-Ausbrüche gemeldet worden. Wie der Ärztliche Vorstand der Unimedizin, Christian Schmidt, am Mittwoch sagte, sind insgesamt 25 Patienten und 14 Mitarbeiter betroffen - mittlerweile, Stand Donnerstag, haben die Verantwortlichen neue Zahlen vorgelegt: nunmehr ist von 18 Patienten und zwölf Mitarbeitern die Rede. In der Unimedizin werden zunehmend mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt, die ursprünglich wegen anderer Erkrankungen in die Klinik gekommen sind.

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Keine hochansteckenden Virusvarianten

Nach bisherigen Erkenntnissen sind laut Schmidt keine Fälle mit den hochansteckenden mutierten Corona-Varianten dabei. „Wir können das Infektionsgeschehen nicht in allen Fällen nachvollziehen“, erklärt Prof. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand der Unimedizin am Donnerstag in einer Pressemitteilung. „Zum Schutz der weiteren Patienten und der Mitarbeiter fahren wir für die nächsten sieben Tage auf den Notfallmodus herunter. Das bedeutet, wir verschieben alle planbaren und nicht dringend nötigen Eingriffe.“ Die infizierten Patienten werden zentral auf der Station für Infektionskrankheiten betreut. Die betroffenen Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne. Schmidt betont: „Es muss sich niemand Sorgen machen: Alle Notfallbehandlungen und dringlichen Eingriffe werden durchgeführt.“ Andere Standorte bzw. Zentren der Unimedizin seien derzeit nicht von den Maßnahmen betroffen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 27.01.2021 | 12:00 Uhr

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