Eine Schutzmaske liegt neben Euro-Scheinen und -Münzen. © COLOURBOX photocase Foto: steffi go

Erwerbslosenbeirat für erhöhte Grundsicherung in der Krise

Stand: 04.11.2020 06:00 Uhr

Der Erwerbslosenbeirat Mecklenburg-Vorpommerns fordert in der Corona-Krise zusätzliche Finanzhilfen für besonders bedürftige Menschen.

Wer von Grundsicherung lebe, sollte in der Corona-Krise monatlich 100 Euro mehr bekommen, um Mehrausgaben bezahlen zu können. Diese und weitere Forderungen an die Landesregierung hat der Erwerbslosenbeirat Mecklenburg-Vorpommerns in einem Katalog gesammelt. "Wir wollen und dürfen nicht zulassen, dass ausgerechnet diese Menschen besonders hart von den Auswirkungen der Pandemie getroffen werden", sagte die Sprecherin des Beirates Birgit Czarschka.

Konzept gegen Langzeitarbeitslosigkeit gefordert

Der Erwerbslosenbeirat fordert zudem eine Gesamtkonzeption zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit und Armut im Land. Dazu müssten mehr Stellen im sozialen Arbeitsmarkt geschaffen und Beschäftigungsgesellschaften finanziell unterstützt werden. Außerdem müsse das Land einen jährlichen Sozialbericht erstellen, wie ihn Bund und andere Länder seit Jahren vorlegen. Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund (parteilos) sagte, die kommunalen Beschäftigungsgesellschaften würden gebraucht. Für ihren Erhalt müssten sich alle Ebenen engagieren, auch das Land. Nach Angaben des Erwerbslosenbeirates steigt die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Land wieder, im Oktober waren 22 800 Menschen betroffen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 04.11.2020 | 05:56 Uhr

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