Stand: 27.07.2020 14:18 Uhr

Corona: Boom bei Ferienschwimmkursen für Kinder

Ein Kind schwimmt auf einen Mann zu. © imago images Foto: biky
Bei den Ferienschwimmkursen in Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine Rekordbeteiligung. Aber noch immer kann die Mehrzahl der Grundschüler nicht schwimmen. (Symbolbild)

Schwimmkurse für jüngere Kinder werden in diesem Sommer in Mecklenburg-Vorpommern sehr stark nachgefragt. Der Wasserrettungsdienst des Arbeitersamariterbundes (ASB) spricht von einem Teilnehmer-Rekord: Eine Woche vor Ferienende haben demnach bereits knapp 1.100 Kinder im Grundschulalter schwimmen gelernt. Das habe es noch nie gegeben bei der Wasserrettung des ASB, sagte Vorstandsmitglied Mike Stiehler.

Auch im August gibt es noch Kurse

In den gesamten Sommerferien des Vorjahres habe er weniger als 1.000 Kinder in Schwimmkursen gezählt. Die Rekordbeteiligung sei eine Folge des Coronavirus. Denn der Schulschwimmunterricht war im zweiten Halbjahr ganz ausgefallen. Weitere 20 Schwimmkurse gibt es noch im August - auch bei der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

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Das Gros der Grundschüler kann nicht schwimmen

Dass die Kurse meist in Freigewässern stattfinden, stößt bei Schwimmlehrern auf Kritik. Hotelpools würden sich besser eignen, doch die würden kaum zur Verfügung gestellt werden, so Thomas Powasserat von der DRK-Wasserwacht. Wegen der hohen Kursnachfrage wurde das Budget des Landesprogramms "MV lernt Schwimmen" seitens des Bildungsministeriums einmalig auf rund 130.000 Euro aufgestockt. Jüngsten Umfragen zufolge können acht von zehn Grundschulkindern im Land nicht sicher schwimmen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 27.07.2020 | 15:00 Uhr

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