Stand: 23.05.2019 05:00 Uhr

Chemikalienunfall in Eishalle Rostock

Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Nachdem bei Wartungsarbeiten an der Eishalle in Rostock Ammoniak ausgetreten war, konnte das Gelände erst am Abend wieder freigegeben werden. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Arbeiter eine Kühllleitung angebohrt.

Zwei Arbeiter ins Krankenhaus gebracht

Zwei Arbeiter wurden nach Angaben der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Die Eishalle ist seit Wochen für Besucher geschlossen. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten, empfahl das Brandschutz- und Rettungsamt.

Eishalle weiträumig abgesperrt

Ammoniak ist eine chemische Verbindung von Stickstoff und Wasserstoff - ein stechend riechendes, farbloses Gas. Beim Einatmen einer hohen Konzentration besteht Lebensgefahr. Ammoniak wird als Kältemittel verwendet. Die Eishalle wurde weiträumig abgesperrt. Sie liegt am Ende einer Sackgasse, sodass es keine Verkehrsbehinderungen gibt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 23.05.2019 | 05:00 Uhr

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