Bundeswehr-Übung: FlaRak-Staffel verlegt in die Eifel

Stand: 10.10.2020 14:59 Uhr

Auf den Autobahnen in Norddeutschland sind an diesem Wochenende viele Bundeswehr-Fahrzeuge unterwegs. Sie gehören zum Flugabwehrraketengeschwader 1 und fahren zu einer Übung in die Eifel.

Rund 400 Soldaten der Flugabwehrraketengruppe 24 aus Bad Sülze (Landkreis Vorpommern-Rügen) haben sich am Sonnabendmorgen auf den Weg nach Rheinland-Pfalz gemacht. Ziel des Großkonvois mit rund 160 Fahrzeugen ist der Fliegerhorst Büchel. Dort simulieren sie zwei Wochen lang mit ihren Patriot-Systemen den Ernstfall.

Zwischenstopp in Wunstof bei Hannover

Um 6:30 Uhr verließ die erste Kolonne mit zehn Lastwagen die Kaserne in Richtung A20. Auf den Fahrzeugen sind Radargeräte, Flugabwehrwaffen, Löschausstattung und technische Werkzeuge verstaut. Um nicht die Autobahnen zu blockieren, fahren die Kolonnen bis Sonntag zeitversetzt im Stundentakt. Zwischenziel ist nach rund 400 Kilometern der Millitärflugplatz Wunstorf bei Hannover.

Soldaten müssen während der Fahrt Masken tragen

Zugleich haben sich auch im schleswig-holsteinischen Husum rund 200 Soldaten mitsamt ihren Fahrzeugen in Bewegung gesetzt. Ab Montag trainieren sie gemeinsam den Abschuss von Flugabwehrraketen im Kriegsfall. Es ist seit 2018 die erste Übung dieser Größe. Sie findet unter Corona-Hygienebedingungen statt: So tragen die Soldaten während der Fahrt im Lkw Masken.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 10.10.2020 | 19:30 Uhr

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