Abendstimmung am Salzhaff. © NDR Foto: Jana Hobe aus Rostock

Bund zahlt 750 Millionen Euro für Infrastruktur in Vorpommern

Wie viel Geld ist über den Vorpommernfond in die Region geflossen? Nicht nur vom Land, sondern auch vom Bund? Darauf haben die beiden CDU Bundestagsabgeordneten Rehberg und Amthor heute Antwort gegeben.

Die Bilanz könne sich sehen lassen, sagten Eckhardt Rehberg und Philipp Amthor. Vom Bund sind in den vergangenen vier Jahren mehr als eine dreiviertel Milliarde Euro in die Infrastruktur Vorpommerns geflossen. Gefördert wurde zum Beispiel der Ausbau der Bahnstrecke Berlin - Pasewalk - Stralsund und die außer-universitäre Forschung, zum Beispiel am Helmholtz-Institut für Molekulare Infektionsforschung in Greifswald. Für die Ansiedlung gibt der Bund rund 40 Millionen Euro dazu. Und auch der Breitbandausbau ist vom Bund stark gefördert worden, nicht nur im vorpommerschen Teil des Landes, sagte Rehberg: "Also ins Land Mecklenburg-Vorpommern sind fast eine Milliarde Euro geflossen, ganz genau 930 Millionen, das ist ein Fünftel der Bundesförderung. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Bundesmittel, wenn sie überall umgesetzt worden sind (...) einen tollen Infrastrukturvorteil bringen."

Mehrere große Aufträge an maritime Wirtschaft

Auch die maritime Wirtschaft in Vorpommern profitiere von Aufträgen des Bundes, sagte Rehberg. Zum Beispiel die Peenewerft, wo derzeit Hinterschiffe für die Korvette K 130 gebaut werden. Immerhin sei das ein Auftrag im Wert von rund zwei Milliarden Euro. Zudem sei der Vertrag für das Mehrkampfschiff 180 unterzeichnet worden. Von diesem mehr als fünf Milliarden schweren Auftrag profitiere ebenfalls die Werft in Wolgast.

Kultur- und Denkmalpflege wurde auch unterstützt

Der Bund hat auch mehr als 70 Millionen Euro in die Kultur- und Denkmalpflege gegeben: Zum Beispiel für das Schloss Ludwigsburg, die Wasserburg Divitz und das Historisch Technische Museum Peenemünde, um nur einige zu nennen. In den vergangenen Wochen hatte das Land seine Investitionen und Aktivitäten in Vorpommern präsentiert. Die hatten die SPD-Politiker Manuela Schwesig und Patrick Dahlemann präsentiert. Die beiden CDU Bundestagsabgeordneten Rehberg und Amthor wollten jetzt wissen, was der Bund dazu gegeben hat.

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