Nahaufnahme einer Impfspritze © photocase Foto: willma...

Bis Mitte Februar ein Viertel Impfdosen weniger

Stand: 19.01.2021 15:13 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern wird bis Mitte Februar rund ein Viertel weniger Impfdosen des Pharma-Unternehmens BioNTech/Pfizer ausgeliefert bekommen als bislang geplant. Das teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit.

Das Unternehmen wolle im belgischen Pfizer-Werk Puurs seine Produktionskapazitäten aufstocken. „Das hat Auswirkungen auf die bestellten Impfdosen in ganz Deutschland und so auch in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Minister Harry Glawe (CDU).  Fest stehe, dass jeder, der eine Erstimpfung bekommen hat, auch seine Zweitimpfung bekommen wird. Allerdings müsse die Zahl Erstimpfungen aufgrund der geringeren Mengen etwas runterfahren werden.

Minus von 19.500 Impfdosen

Geplant war in den kommenden fünf Wochen die Lieferung von etwa 73.000 Impfdosen. Es werden aber nur rund 53.500 Impfdosen geliefert.
Das bedeutet ein Minus von 19.500 Dosen. „Wir haben jetzt Klarheit und können die Impfkampagne für Mecklenburg-Vorpommern entsprechend anpassen.“ Zuständig dafür sind die Landkreise und die kreisfreien Städte. Bislang habe Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 58.500 Impfdosen von BioNTech/Pfizer erhalten sowie 1.200 Impfdosen des Impfstoffherstellers Moderna. Aktuell wurden bislang nach Angaben des Robert Koch-Institutes 40.159 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern geimpft. Die ersten 500 Menschen haben bereits ihre zweite Impfung gegen Covid-19 erhalten. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) berichtete, erfolgten die Impfungen am Montag in Schwerin und Rostock sowie im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 19.01.2021 | 14:00 Uhr

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