Stand: 05.06.2020 07:01 Uhr

Binz will heimische Unternehmen entlasten

Sonnehungrige Touristen bevölkern den Strand vor dem Kurhaus des Ostseebades Binz auf der Insel Rügen. © picture alliance/ dpa-Zentralbild Foto: Stefan Sauer
Im Seebad Binz sollen Unternehmen in diesem Jahr von der Fremdenverkehrsabgabe befreit werden. (Archivbild)

Das Seebad Binz (Landkreis Vorpommern-Rügen) will in diesem Jahr auf einen Großteil seiner Fremdenverkehrsabgabe verzichten, um Handwerker und Gewerbetreibende zu entlasten. Bislang zahlen Binzer Unternehmer jedes Jahr rund 270.000 Euro an den Kurbetrieb. Mindestens um 60 Prozent sollen die Abgaben in diesem Jahr reduziert werden, so wollen es die Binzer Gemeindevertreter.

Auch Handwerksbetriebe mit immer größeren Einbußen

Die Folgen der Corona-Pandemie haben das Seebad wirtschaftlich schwer getroffen. Nicht nur Einzelhändler, Gastronomen und Hoteliers müssen herbe Einnahmeausfälle verkraften, auch das Handwerk meldet immer größere Einbußen. Deswegen hat die Kurverwaltung des Seebades nun bis zur nächsten Gemeindevertretersitzung im August Zeit, ein Konzept vorzulegen, wie die Abgabensenkung erreicht werden kann. Im Gegensatz zur Kurtaxe, die die Touristen zahlen müssen, wird die Fremdenverkehrsabgabe von ortsansässigen Betrieben verlangt. Binz finanziert damit vor allem den Werbeetat des Seebades.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 05.06.2020 | 07:00 Uhr

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